Mittwoch, 19. August 2015

Strickend durch Hamburg Teil 11




 Ich habe für euch heute den absoluten Geheimtipp, also pssst!

Mitten im Herzen von dem Stadtteil Barmbek-Süd befindet sich das Kulturzentrum Barmbek-Basch, eine ganz besondere Einrichtung.
Es handelt sich bei diesem Stadtteilzentrum um ein Hamburger Pilotprojekt nach skandinavischenVorbild,  in dem in einem Haus mehrere Institutionen unter einem Dach sind. 





Das Barmbek°Basch wird getragen von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Alt-Barmbek, dem Kinder- und Familienzentrum (KiFAZ) mit Familienhebammen, der Bücherhalle Dehnhaide, dem Kulturpunkt im Basch (vormals Kulturhaus Dehnhaide), dem Seniorentreff der Arbeiterwohlfahrt, der Erziehungsberatung und der Mütterberatung des Bezirksamts Hamburg-Nord.




Und nun kommt endlich der ultimative Geheimtipp: Ein Restaurant und Café namens Bascherie mit einer hervorragender Küche mit wöchentlich wechselnden Mittagstisch und tollem Service!




Das "Barmbeker Original" auf der Speisekarte ganz oben ist mein persönliches Highlight. Jede Woche gibt es ein typisches Hamburger Gericht, wie z.B. Rundstück warm, Labskaus, Pannfisch. Alle meine Lieblingsspeisen!

Und dieser Ort ist auch perfekt zum Stricken, ab 15 Uhr gibt es selbst gebackenen Kuchen und leckeren Kaffee. Man kann sich gut den ganzen Tag dort strickend aufhalten ohne zu verhungern.



Seit Dezember 2012 hat die Sozialpsychiatrie des  Rauhen Hauses die Bewirtung übernommen. Rund ein Dutzend Klienten mit psychischen Erkrankungen werden hier, unterstützt von drei Mitarbeiterinnen des Rauchen Hauses, darauf vorbereitet, wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen. Und das funktionier wohl sehr gut!

Man hat den Angestellten angesehen wie viel Freude es ihnen macht und ich bin hervorragend bedient worden!

Ich war bestimmt nicht das letzte Mal zum schnabulieren und stricken dort.

Viele NichtHamburger fragen sich bestimmt was "basch" bedeutet, oder?!

Basch ist plattdeutsch und bedeutet derb!

In den 30er und 40er Jahren waren die Jugendlichen aus den in diesem  Stadtteil gelegenen Arbeiterquartieren dafür bekannt, ihre Konflikte mit derben Worten und mit Fäusten auszutragen. Und die betroffenen und hochnäsigen Nachbarn aus den als vornehm geltenden Nachbarsstadtvierteln Winterhude und Uhlenhorst sollen den Ausdruck geprägt haben. 



Nun aber genug geplaudert und gestrickt, noch schnell ein paar Bücher ausleihen und ab nach Hause!



Habe ein wenig die Orientierung verloren ;-)))


Die 11. Folge von "Strickend durch Hamburg" hat mir eine große Freude bereitet und ich hoffe euch genauso!

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