Montag, 14. Juli 2014

Im Hamburger Komponistenviertel gibt es eine Veränderung und keine Schöne!



 Ich lebe seit 43 Jahren im gleichem Stadtteil, nämlich genau auf der Grenze von der Uhlenhorst zu Barmbek-Süd im Komponistenviertel und natürlich gab es in den Jahrzehnten viele bauliche Veränderungen.
Und viele Veränderungen waren mit Herzschmerz verbunden, da immer ein Stück Kindheit dem Erdboden gleich gemacht wurde.
Im September 2013 berichtete ich über das Haus in dem der Lord von Barmbek sein Unwesen trieb.
Nun wird dieses Haus entkernt und es kommen überteuerte Eigentumswohnungen rein, wo mit der Geschichte des Hauses große Werbung gemacht wird.


Das ist schon schockierend genug, aber für die "schönen Eigentumswohnungen" mußte ein Urgestein bzw. Urbaum sterben und das macht mich so wütend traurig.
Im Hinterhof stand ein traumhafter Birnenbaum, der nun wegen der Baumaßnahmen weichen mußte.
Aber seht selbst...im September 2013 sah es so aus:


 Man konnte vom Fenster aus die Birnen pflücken.


Tja, und so sieht es jetzt aus:


 Überreste aus der Vergangenheit...


Mir blutet nicht nur das Herz, ich könnte vor Wut heulen!
Ist meine Ecke die neue Schickimicki-Gegend?
Wird hier der letzte Charme des Stadtteils auch zerstört? Ja!

Eure traurige knightlyart - was sonst, sagt leise Tschüss!

1 Kommentar:

  1. Ich kann dich gut verstehen, es ist so gemein, dass man nichts dagegen machen kann. Wie schön, das du den Birnbaum fotografiert hattest.
    LG, Kirsten

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