Donnerstag, 12. Juni 2014

Naturgewalten und Küstenschutz auf Sylt



Es gibt nur wenige Stellen an der deutschen Nordseeküste, an denen das Meer mit so großer Gewalt auf die Küste trifft wie auf Sylt!
Die Westwinde und die dadurch hervorgerufene Brandung der Nordsee tragen jährlich 1-4 Meter Sand ab.
Diese Menge wird durch Sandaufspülungen ausgeglichen.



Von Mitte April bis Mitte Oktober werden 1,3 Millionen Kubikmeter Sand auf 9,5 Kilometer Strandlänge, hier bei Westerland, aufgespült.
Der Sand wird mit einem Spülschiff (oben recht in der Ecke) aus einem 8 Kilometer vor der Küste liegenden Gebiet entnommen.


Aus 15 Metern Tiefe saugt der Bagger ein Wasser-Sand-Gemisch an Bord, wo das Wasser sofort wieder abfließt. Nach einer guten Stunde ist der Laderaum mit Sand gefüllt.Danach fährt das Schiff in Richtung Küste und nimmt 1,2 Kilometer davor das schwimmende Ende der Spülleitung auf.
Dann wird der Sand mit Wasser an den Sylter Strand gepumpt und mit Planierraupen verteilt.


Rund um die Uhr fährt das Spülschiff zwischen den Positionen hin und her, etwa sechs Mal am Tag und sechs Monate lang, um das Weltkulturerbe Sylt und sein Wattenmeer zu erhalten.



Wieder was dazu gelernt!

Eure knightlyart - was sonst !

Kommentare:

  1. Whow, das wußte ich gar nicht- danke für die Info!
    Und lieben Dank für Deine lieben Worte in meinem Blog, ich freu mich immer über Deine Kommentare, ohne sie werde ich quasi unruhig ;O))
    Herzliche Grüße und eine Extraportion Stickmojo aus Bonn für Dich!
    Daniela

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  2. Liebe Kirsten, danke für diese wirklich interessanten Informationen. Ehrlich gesagt habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, wie das mit der Sandaufschüttung so vor sich geht. Und wie du schon sagst: man lernt nie aus!
    Lieben Gruß von Sabine

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