Freitag, 25. Oktober 2013

Zeitreise mit meiner Mutter !

Hallo Ihr Lieben!

Meine Mutter hat in den 40er und 50er Jahren ihe Kindheit und Teeniezeit in dem Stadteil St.Georg in Hamburg verlebt.
Wenn ich mit ihr zusammen alle Ecken und Winkel der Gegend erkundige, ist das eine aufregende Zeitreise!
Geschichtsunterricht aus erster Hand.
z.b....dort hat Monika gewohnt, die war komisch ...dort haben wir immer Klingelstreiche gemacht ...dort sind wir mit einer Untertasse zum Eis holen gegangen ...dort haben wir immer das Bier in Krügen für deinen Opa gekauft ...und, und, und...

links Tante, rechts Mama


Durch seine zentrale Lage am Hauptbahnhof und an der Außenalster zieht der Stadtteil St. Georg viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen an.
Hier leben viele Künstler und finden sich teure Prachthotels und unterschiedliche Kulturen. Obwohl St. Georg seit 1980 Sperrbezirk ist, gibt es aber auchProstitution in der Nähe des Hauptbahnhofes. Seit den 1990er-Jahren ist St. Georg auch in der Schwulen-Szene sehr beliebt, es gibt hier viele auf diese Zielgruppe zugeschnittene Cafés und Clubs.                                                                                                                          Quelle:Wikipedia

Nun lade ich Euch auf einen Rundgang ein mit der exclusiven Reiseführerin "Mama" ein:

Meine Mutter ist in der Schmilinskystraße, eine Nebenstraße der Langen Reihe aufgewachsen.


In dieser Turnhalle litt meine Mutter. O-Ton. "Ich hing immer wie ein nasser Sack in den Seilen!"
Heute ist die Turnhalle ein Restaurant Turnhalle, aber die schweißgetränkten Seile hängen da noch.


In der "Koppel" ist meine Mutter auf einer Mädchenschule gewesen. Heute befindet sich dort in der Nähe, das "Haus für Kunst und Handwerk" Koppel 66. Wo die Weihnachtsmärkte sehr empfehlenswert sind!




Nun ein Blick auf das Cafe Gnosa. Hier haben Oma und Opa schon auf einen Klönschnack mit Kaffee und Kuchen gesessen!
Und ich heutzutage auch. Dort gibt es ekzellenten Kuchen! Ein absolutes MUSS!

Mein LieblingsBlumenLaden Hortensia Da kann und will ich nicht daran vorbeigehen!

Das Highlight der "Langen Reihe" ist natürlich das Geburtshaus von Hans Albers und eine Touristenattraktion!




Leider hat sich das Viertel sehr zum Nachteil verändert. Viele Schickimickis erobern den Stadtteil und machen mit ihrer Mietwucher alles kaputt. Viele "Alte Bewohner" und traditionelle kleine Läden haben dort keine Chance mehr. Wie z.B.mein persönlicher Favourit "Der Kräuterladen" Kräuterhaus
Der zum Glück in der Koppel 34-36 wieder zufinden ist. Ist aber nicht mehr DAS...
Oder die Buchhandlung Wohlers Mopo
Das sind unfassbare Tragödien. Durch diese Läden lebte die Lange Reihe!

Dank meiner tollen Mutter, erhalte ich einen Einblick, den man nirgendwo so nachlesen kann! 

Ich hoffe Ihr habt Spaß am Lesen und grüße Euch
knightlyart - was sonst !

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